Telekom Vertragsübernahme bei trennung

25. Ebenso ist das Erfordernis, dass der implizite Begriff “selbstverständlich” sein muss, nur eine andere Art zu sagen, dass, obwohl das Instrument dies nicht ausdrücklich sagt, dies bedeutet, was eine vernünftige Person so verstehen würde. Jeder Versuch, mehr von dieser Anforderung zu machen, läuft Gefahr, die Aufmerksamkeit von der Objektivität abzulenken, die den gesamten Prozess der Konstruktion in Spekulationen darüber einleitet, was die eigentlichen Vertragsparteien oder Autoren (oder vermeintlichen Autoren) des Instruments über die vorgeschlagene Implikation gedacht hätten. Das imaginäre Gespräch mit einem abwegigen Zuschauer in Shirlaw v Southern Foundries (1926) Ltd [1939] 2 KB 206, 227 wird in der ganzen Welt des Common Law gefeiert. Wie der Ausdruck “notwendig, um geschäftswirksam zu sein”, betont er anschaulich die Notwendigkeit, dass das Gericht davon überzeugt werden muss, dass die vorgeschlagene Implikation klarstellt, was der Kontakt vernünftigerweise als verstanden werden würde. Aber es birgt die Gefahr eines unfruchtbaren Streits darüber, wie die eigentlichen Parteien auf den vorgeschlagenen Änderungsantrag reagiert hätten. Das ist nach Auffassung der Kammer unerheblich. Ebenso ist es nicht erforderlich, dass die Notwendigkeit des impliziten Begriffs in dem Sinne offensichtlich ist, dass er auch bei einer oberflächlichen Prüfung der Vertragsbedingungen und des relevanten Hintergrunds unmittelbar offensichtlich ist. Die Notwendigkeit eines impliziten Begriffs entsteht nicht selten, wenn der Verfasser eines komplizierten Instruments es versäumt hat, ausdrückliche Vorkehrungen für ein Ereignis zu treffen, weil er die Eventualitäten, die entstehen könnten, nicht vollständig durchdacht hat, obwohl es nach sorgfältiger Prüfung der ausdrücklichen Begriffe und des Hintergrunds offensichtlich ist, dass nur eine Antwort mit dem Rest des Instruments vereinbar wäre. Unter solchen Umständen spielt es keine Rolle, dass die eigentlichen Parteien dem abweivorlichen Zuschauer “Könnten Sie das bitte noch einmal erklären?” gesagt haben. Die erfolgreiche Bewältigung dieser Änderungen hängt von zwei Dingen ab: Timing und Teaming. Erstens muss das Management auf die ordnungsgemäße Reihenfolge der Aufgaben achten. Nicht alle Fragen können parallel angegangen werden, da die Lösung einiger Voraussetzungen für die Lösung anderer ist.

Zweitens erfordern unterschiedliche Aufgaben sehr unterschiedliche Talentprofile und Fähigkeiten. Einige Aufgaben erfordern beispielsweise erhebliches Fachwissen und Analysen. Andere verlangen eine Toleranz für das Slogging durch einfache, aber mühsame Arbeit für Wochen oder Monate am Ende. Wieder andere, wie die Trennung von IT, erfordern beides. Die Gestaltung des richtigen Fahrplans und die Einrichtung der richtigen Projektteams werden einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität des Ergebnisses haben (Abbildung 4).