Tarifvertrag holz und kunststoff nrw

Die Arbeitnehmer müssen nicht an Tarifverhandlungen teilnehmen, da die Verhandlungen von der Gewerkschaft und dem Arbeitgeberverband geführt werden. Um den Tarifvertrag Ihrer Niederlassung zu finden, klicken Sie hier. Die allgemein anwendbare Natur des Tarifvertrags kann verloren gehen. Die Alternative ist ein normalerweise verbindlicher Tarifvertrag, der nur die Vertragsparteien bindet. Diese hohe Betonung der Tarifverhandlungen wird jedoch verringert, wenn die Mitgliedsunternehmen der so genannten OT-Verbände nach ihren Prioritäten gefragt werden. In diesem Fall rangieren die Tarifverhandlungen nach Rechtshilfe und Personalmanagement (Wert 1,9) an zweiter Stelle (Wert 2,8), haben aber immer noch eine viel höhere Priorität als alle anderen Punkte, die in die Erhebung einbezogen wurden. Dieses Ergebnis erscheint überraschend, da diese Unternehmen sich entschieden haben, an die “OT”-Verbände zu wechseln, vor allem, weil sie mit den Bedingungen der branchenweiten Vereinbarung unzufrieden waren. Der Studie zufolge benötigen viele Unternehmen, die versuchen, sich einer branchenweiten Vereinbarung zu entziehen, noch einige externe Unterstützung, um entweder eine separate Vereinbarung auf Unternehmensebene auszuhandeln oder Standards zu schaffen, die dem Management der Unternehmen helfen, die Löhne individuell mit ihren Mitarbeitern auszuhandeln. Es sind zwei verschiedene Versionen der “Nichtdeckungsmitgliedschaft” eines Arbeitgeberverbandes zu beobachten.

In der ersten Fassung bleiben die Unternehmen Mitglieder des ursprünglichen Vereins, wechseln aber zu einem separaten Mitgliedschaftsstatus, der in der Vereinsverfassung enthalten ist. In der zweiten Fassung wird ein zweiter “Nichtdeckungsverband” gegründet, und die Unternehmen werden aufgefordert, vom regulären Verein in diese neue Organisation zu wechseln. Aufgrund dieser Entwicklung ist die Mitgliedschaft in einem Arbeitgeberverband nicht mehr identisch mit einem branchenweiten Tarifvertrag. “Jetzt haben wir ein Absichtsabkommen unterzeichnet und den Status quo akzeptiert. Es ist von wesentlicher Bedeutung, vor August ein Abkommen über Rechts- und Arbeitsbeziehungen zu schließen. Die Zustimmung der Arbeitnehmervertreter wird in allen Fragen außer Finanzierung und Investitionen obligatorisch. Diese Fragen werden im Rahmen der Konsultationen erörtert.” Eine 2002 veröffentlichte Umfrage unter Arbeitgeberverbänden in der deutschen Sägewerks-, Holzbearbeitungs-/Kunststoff- und Baustoffindustrie kommt zu dem Schluss, dass viele Verbände einen besonderen “OT”-Mitgliedschaftsstatus anbieten, bei dem Unternehmen nicht unter die branchenweiten Tarifverträge der Verbände fallen, aber dennoch ein umfassendes Spektrum anderer Mitgliedschaftsleistungen erhalten. Dieser Status wurde als Reaktion auf den Widerstand einiger Arbeitgeber gegen einige der wichtigsten Bestimmungen branchenweiter Vereinbarungen eingeführt. Die Studie stellt auch fest, dass einige Mitgliedsunternehmen zwar beschlossen haben, ihren Status zu ändern, andere aber weiterhin regelmäßig Mitglied sind, aber tarifliche Vereinbarungen verletzen, indem sie Beschäftigungsbedingungen anwenden, die von den vereinbarten Standards abweichen. Traditionell ist die Abdeckung durch einen branchenweiten Tarifvertrag mit der Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband verbunden, der Vertragspartei ist. Wie Völkl berichtet, trifft dies nicht mehr auf eine große Zahl von Arbeitgeberverbänden zu, die von der neuen Studie erfasst werden.

Ende der 1980er Jahre führte der Verband der Arbeitgeber in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Rheinland-Pfalz e.V. als erster von mehreren Verbänden einen Sondermitgliedschaftsstatus ein, den sogenannten “Ohne Tarifvertrag”, der den Unternehmen das gesamte Leistungsspektrum des Verbandes bietet, sie aber von der Pflicht entbindet, die im branchenweiten Tarifvertrag festgelegten Standards einzuhalten.